Twitt-är-zte: Gibt’s die überhaupt?

In der Gesundheitskommunikation geht das “Digital-Gespenst” um? Liest man die einschlägigen Marketing-Bibeln, könnte man schon auf diesen Gedanken kommen. Der Kern einer jeden Digitalstrategie, egal ob multi-, omni- oder oligo-channel, sollte die klare Definition des Kampagnenziels sein. Denn erst von dort aus ist es sinnvoll, in die Tiefen von Social Media & Co. abzutauchen – dann allerdings gibt es nichts Schöneres als z. B. eine gelungene, reichweitenstarke und vielleicht sogar “viral-gehende” Disease-Awareness-Kampagne.

Aber Achtung! Der “durchschnittliche” Hausarzt ist mittlerweile fortgeschrittenen Alters und findet nach wie vor, dass das Fax ein exzellentes Kommunikationsinstrument darstellt. LaMed-Befragungen attestieren den Ärzten im Lande immer wieder eine zurückhaltende fachliche Nutzung von Facebook, Twitter, Community & Co. Hier gilt es, genau hinzusehen, damit das Budget nicht im digitalen Nirvana verpulvert wird.

Sieht man aber genau hin, sind exzellente integrierte digitale Kampagnen durchaus möglich …